
Trinkwasseruntersuchung auf Legionellen mit fachgerechter Probenahme und qualitätsgesicherter Laboranalytik – strukturiert organisiert für Hausverwaltungen und Eigentümer.
Betreiber, Eigentümer und Hausverwaltungen sind nach der Trinkwasserverordnung verpflichtet, bestimmte Trinkwasseranlagen regelmäßig auf Legionellen untersuchen zu lassen. Wir übernehmen die vollständige Organisation – von der Planung bis zum Hausaushang.
Eine Untersuchung auf Legionellen ist in der Regel verpflichtend, wenn diese vier Voraussetzungen zusammentreffen.
Das Gebäude wird von mindestens drei Wohn- oder Nutzungseinheiten genutzt – also auch bei genau drei Parteien.
Das Warmwasser wird zentral bereitet – z. B. über Speicher, Frischwasserstation oder Pufferspeicher. Auch eine Frischwasserstation zählt als zentrale Erwärmung.
Mindestens einer dieser Werte ist erreicht:
Das Trinkwasser wird im Rahmen einer Vermietung oder sonstigen gewerblichen Tätigkeit abgegeben. Bewohnen ausschließlich die Eigentümer selbst das Gebäude, besteht in der Regel keine Untersuchungspflicht.
Bei öffentlicher Nutzung – etwa in Hotels, Pensionen, Pflegeeinrichtungen, Kitas oder Sportstätten – besteht die Untersuchungspflicht unabhängig von der Zahl der Wohneinheiten und in der Regel jährlich. Zur Legionellenprüfung für Hotels & öffentliche Gebäude
Mehr Details finden Sie in unseren häufigen Fragen und auf der Seite zur Trinkwasserverordnung.
Wohngebäude mit untersuchungspflichtigen Anlagen werden mindestens alle drei Jahre beprobt. Bei öffentlichen Einrichtungen wie Hotels, Schwimmbädern oder Kindergärten gilt in der Regel eine jährliche Pflicht.
Wird der technische Maßnahmenwert überschritten, ist eine Meldung an das Gesundheitsamt erforderlich; weitere Untersuchungen und Maßnahmen werden eingeleitet.
Ergebnisse sind den Nutzern mitzuteilen und zehn Jahre zu dokumentieren. IBB stellt Prüfberichte und Aushänge für Bewohner bereit – vollständig und nachvollziehbar.

Legionellen sind Bakterien, die natürlicherweise im Süßwasser vorkommen. Sie vermehren sich besonders stark im Temperaturbereich zwischen etwa 25 °C und 55 °C – vor allem dort, wo Wasser steht (Stagnation) und sich Ablagerungen bilden.
Eine Gefährdung entsteht vor allem durch das Einatmen von Aerosolen – fein versprühtes Wasser etwa beim Duschen. Gelangen Legionellen auf diesem Weg in die Lunge, kann es zu ernsthaften Atemwegserkrankungen kommen. Regelmäßige Untersuchungen helfen, ein erhöhtes Aufkommen frühzeitig zu erkennen – sachlich und ohne Panik. Was Bewohner und Betreiber im Alltag tun können, zeigt unsere Seite Legionellen vorbeugen.
Legionellen vermehren sich stark zwischen rund 25 °C und 55 °C. Eine korrekt betriebene Trinkwasserinstallation hält Warmwasser deshalb oberhalb dieses Bereichs – Warmwasservorlauf mindestens 60 °C, Zirkulationsrücklauf mindestens 55 °C.
Entscheidend ist dabei, dass die Zirkulation funktioniert: Alle Steigstränge müssen gleichmäßig zwangsdurchströmt sein. Kühlt ein Strang durch fehlenden hydraulischen Abgleich auf unter 55 °C ab, entsteht ein lokaler Wachstumsbereich – auch wenn die Anlage insgesamt korrekt temperiert ist.
Regelmäßige Untersuchungen erkennen ein erhöhtes Aufkommen – aber eine gut betriebene Anlage hält das Wachstum erst gar klein. Die wichtigsten Maßnahmen:
Warmwasservorlauf mindestens 60 °C, Zirkulationsrücklauf mindestens 55 °C. So liegt die gesamte Anlage dauerhaft außerhalb des Wachstumsbereichs von Legionellen.
Alle Steigstränge müssen mit Abgleichventilen so eingestellt sein, dass jeder Strang gleichmäßig zwangsdurchströmt wird. Kühlt ein Strang aus, entsteht ein lokaler Wachstumsbereich.
Perlator nicht auf Mittelstellung betreiben – voller Durchfluss spült den Biofilm im Rohr aus, der Legionellen als Lebensgrundlage dient.
Hauseingangsfilter regelmäßig rückspülen. Bauteile der Trinkwasserinstallation – Armaturen, Sicherheitsventile, Druckminderer – nach Herstellervorgabe warten.
Auch bei technisch korrekt betriebenen Anlagen ist eine turnusmäßige Untersuchung auf Legionellen vorgeschrieben und sinnvoll – als Nachweis gegenüber Behörden, Bewohnern und Eigentümern und zur frühzeitigen Erkennung von Auffälligkeiten.
IBB informiert über auffällige Ergebnisse im Rahmen der gesetzlichen Anforderungen, unterstützt bei der Organisation erforderlicher Folgeuntersuchungen und stellt vollständige Prüfberichte und Dokumentation bereit. Weitergehende gutachterliche Bewertungen oder Risikoabschätzungen können durch unabhängige Fachstellen erfolgen.
Von unserem Labor in Hüttenberg bei Wetzlar betreuen wir Hausverwaltungen, WEGs und Wohnungsunternehmen in ganz Hessen und im Rhein-Main-Gebiet. Schwerpunkt sind die Großstädte und deren Umland – allen voran Frankfurt am Main, Darmstadt, Wiesbaden und Mainz. Dank unserer regionalen Präsenz sind kurze Reaktionszeiten und eine effiziente Terminplanung auch bei größeren Objektbeständen möglich.

Akkreditiert nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 unter der Registriernummer D-PL-23328-01-00 für die Probenahme von Roh- und Trinkwasser sowie den Parameter Legionella spec. Zudem in Hessen nach § 40 Abs. 1 TrinkwV als Trinkwasseruntersuchungsstelle zugelassen und in der Landesliste geführt – Voraussetzung, um Legionellenprüfungen nach Trinkwasserverordnung durchführen zu dürfen.
Senden Sie uns die Eckdaten Ihres Objekts. Wir prüfen Probenahmestellen und Intervalle und übernehmen die komplette Organisation – von der Terminplanung bis zum Prüfbericht.